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	<title>Bürgerdialoge (in echt) &#187; Allgemein</title>
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	<description>Grüner WEB-LOG zur IBA/igs 2013 in Hamburg-Wilhelmsburg</description>
	<lastBuildDate>Tue, 21 Jan 2014 20:52:17 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Ehemaliges Gelände der Gartenschau (igs): Beschränkter Zugang für Wilhelmsburger? &#8220;Zauninspektion&#8221; am 26.1.14!</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jan 2014 20:43:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Baum und Busch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[AKU&#038;Co rufen am 26. Januar 2014 zu einer &#8220;Zauninspektion&#8221; und Lagebesprechung auf: Wie lässt sich die nächtliche Schließung und damit zunehmende Privatisierung des ehemaligen Gartenschaugeländes verhindern? Einladung von J. v. Prondzinski, AKU: Wie der Bezirk das Ex-igs-Gelände zukünftig bewirtschaften wird, läßt er ein wenig im unklaren. Klar ist: der Zaun steht. Und er ist nachts [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_957" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a href="http://www.buergerdialoge.de/wp-content/uploads/2014/01/stockvault-rusty-fence131036.jpg"><img src="http://www.buergerdialoge.de/wp-content/uploads/2014/01/stockvault-rusty-fence131036-300x200.jpg" alt="Der Zaun rund ums Gartenschaugelände soll geschlossen bleiben (Symbolfoto)" title="Das Gartenschaugelände bleibt eingezäunt und nachts verschlossen" width="580" height="400" class="size-medium wp-image-957" /></a><p class="wp-caption-text">Das Gartenschaugelände bleibt eingezäunt und nachts verschlossen (Symbolfoto: stockvault.net)</p></div>
<p><strong>AKU&#038;Co rufen am 26. Januar 2014 zu einer &#8220;Zauninspektion&#8221; und Lagebesprechung auf: Wie lässt sich die nächtliche Schließung und damit zunehmende Privatisierung des ehemaligen Gartenschaugeländes verhindern? </strong></p>
<p><em>Einladung von J. v. Prondzinski, AKU:</em><br />
Wie der Bezirk das Ex-igs-Gelände zukünftig bewirtschaften wird, läßt er<br />
ein wenig im unklaren.<br />
Klar ist: der Zaun steht.  Und er ist nachts zu.<br />
Klar ist auch die generelle Tendenz des &#8216;Unternehmens Hamburg&#8217;, das<br />
(uneinträgliche) öffentliche Grün zu veräußern undoder zu<br />
kommerzialisieren.</p>
<p>Für den &#8216;Volkspark des 21. Jahrhunderts&#8217; gibt es da sicherlich auch schon<br />
ausgeklügelte Pläne. (Die offenbar stückweise und als &#8216;Sachzwänge&#8217; getarnt geoutet werden;<br />
der angebliche Vandalismus scheint da ein gutes Beispiel zu sein,<br />
womit (zunächst nur) zeitliche Zugangsbeschränkungen begründet werden.)</p>
<p>Aber ob all die schönen Zukunftspläne auch umgesetzt werden können, liegt<br />
sicher auch an der Reaktion der Bevölkerung &#8211; genauer gesagt: wie groß der<br />
Aufstand ist.</p>
<p><a href="http://akuwilhelmsburg.blogsport.eu/">AKU</a> &#038; Co laden zu einer Inspektion der Lage ein.<br />
<strong>Sonntag, 26.1.14h am Haupteingang (zwischen S-Bahn und Schwimmbad)</strong><br />
Am besten mit Fahrrädern. Wir können uns dann auch einen Überblick über<br />
die wertvolle Park-Möblierung verschaffen, die so vandalismusanfällig sein<br />
soll.</p>
<p>Anschließend können wir uns an einem lauschigen Ort niederlassen und uns<br />
Gedanken zum weiteren Vorgehen machen.</p>
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		<item>
		<title>Die aktuelle Postkartenaktion von Baum und Busch &#8211; zum Mitmachen!</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 20:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Baum und Busch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zweierlei Maß. Heiner Baumgarten als Geschäftsführer der Gartenschau igs und stellvertretender Geschäftsführer der Bauausstellung IBA ist maßgeblich verantwortlich für: Naturvernichtung für die Gartenschau igs 2013: 3353 große Bäume (ab 25 cm Stammdurchmesser in Brusthöhe, darunter wird gar nicht erst gezählt), 1,4 ha Gehölzaufwuchsfläche, 0,8 ha Gebüschfläche, 4197 laufende Meter Hecke, 2860 Quadratmeter Feuchtwiese, 4 Gehölzgruppen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_908" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a href="http://www.buergerdialoge.de/wp-content/uploads/2013/04/Ru?cktritt-Baumgarten2013-03-14-1-1.jpg"><img src="http://www.buergerdialoge.de/wp-content/uploads/2013/04/Ru?cktritt-Baumgarten2013-03-14-1-1.jpg" alt="" title="Dies Motiv ist als Mitmach-Postkarte erschienen und liegt in Wilhelmsburg aus" width="580" height="411" class="size-full wp-image-908" /></a><p class="wp-caption-text">Tausende Bäume wurden für die Gartenschau (igs) in Hamburg-Wilhelmsburg gefällt</p></div>
<p>Zweierlei Maß. Heiner Baumgarten als Geschäftsführer der Gartenschau igs und stellvertretender Geschäftsführer der Bauausstellung IBA ist maßgeblich verantwortlich für:</p>
<p><strong>Naturvernichtung für die Gartenschau igs 2013:</strong> 3353 große Bäume (ab 25 cm Stammdurchmesser in Brusthöhe, darunter wird gar nicht erst gezählt), 1,4 ha Gehölzaufwuchsfläche, 0,8 ha Gebüschfläche, 4197 laufende Meter Hecke, 2860 Quadratmeter Feuchtwiese, 4 Gehölzgruppen, 3980 Quadratmeter Gehölzaufwuchsfläche sowie 56 laufende Meter Hecke</p>
<p><strong>Naturvernichtung für die Bauausstellung IBA Hamburg:</strong> 1789 große Bäume (ab 25 cm Stammdurchmesser in Brusthöhe, darunter wird gar nicht erst gezählt), 4 Gehölzgruppen, 3980 Quadratmeter Gehölzaufwuchsfläche sowie 56 laufende Meter Hecke</p>
<p>Wir sind der Ansicht, <strong>Naturzerstörungen diesen Ausmaßes sind nicht mit dem gleichzeitigen BUND-Vorsitz Heiner Baumgartens in Niedersachsen, also dem Vorsitz eines Umwelt- und Naturschutzbundes, zu vereinbaren. Wir fordern daher seinen Rücktritt von diesem Amt.</strong></p>
<p>Wir richten mit dem oben gezeigten Postkartenmotiv genau diese Forderung an den BUND und hoffen, dafür viele Unterstützer zu finden. Die Postkarten können mit dem eigenem Absender einfach an die vorgegebene Adresse des BUND abgeschickt werden. Die Postkarten liegen an vielen Orten in Wilhelmsburg aus, können aber auch über uns bezogen werden. Anfragen unter info (at) buergerdialoge.de. </p>
<p>Ebenso ist die Rücktrittsforderung per Mail möglich. Einfach den ganz unten auf dieser Seite stehenden Mustertext als Mail an info (at) bund.net senden.<br />
Zum Einlesen in die Hintergründe unserer Forderung bietet sich der <a href='http://www.buergerdialoge.de/wp-content/uploads/2013/07/igs-analyse.pdf'>hier zum Download</a> bereit stehende Text von Jörg v. Prondzinski an.</p>
<p>MUSTERTEXT<br />
Heiner Baumgarten als Geschäftsführer der Gartenschau igs und stellvertretender Geschäftsführer der Bauausstellung IBA ist maßgeblich verantwortlich für:<br />
Naturvernichtung für die Gartenschau igs 2013: 3353 große Bäume (ab 25 cm Stammdurchmesser in Brusthöhe, darunter wird gar nicht erst gezählt), 1,4 ha Gehölzaufwuchsfläche, 0,8 ha Gebüschfläche, 4197 laufende Meter Hecke, 2860 Quadratmeter Feuchtwiese, 4 Gehölzgruppen, 3980 Quadratmeter Gehölzaufwuchsfläche sowie 56 laufende Meter Hecke<br />
Naturvernichtung für die Bauausstellung IBA Hamburg: 1789 große Bäume (ab 25 cm Stammdurchmesser in Brusthöhe, darunter wird gar nicht erst gezählt), 4 Gehölzgruppen, 3980 Quadratmeter Gehölzaufwuchsfläche sowie 56 laufende Meter Hecke</p>
<p>Ich bin der Ansicht, Naturzerstörungen diesen Ausmaßes sind sind mit dem gleichzeitigen BUND-Vorsitz Heiner Baumgartens in Niedersachsen, also dem Vorsitz eines Umwelt- und Naturschutzbundes, nicht zu vereinbaren. Ich fordere daher seinen Rücktritt von diesem Amt.<br />
Name, Adresse<br />
ENDE MUSTERTEXT<br />
Einfach senden an: info (at) bund.net senden</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Für IBA und igs wurde in unvorstellbarem Ausmaß Natur zerstört &#8211; die traurige bisherige Bilanz</title>
		<link>http://www.buergerdialoge.de/?p=839</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 09:37:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Baum und Busch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bäume]]></category>
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		<category><![CDATA[Sprung über die Elbe]]></category>
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		<description><![CDATA[Für die Gartenschau igs 2013 wurden von etwa 2010 bis heute abgeholzt und gerodet: 3353 große Bäume (ab 25 cm Stammdurchmesser in Brusthöhe, darunter wird gar nicht erst gezählt), 1,4 ha Gehölzaufzuchtsfläche, 0,8 ha Gebüschfläche, 4197 laufende Meter Hecke, 2860 Quadratmeter Feuchtwiese, 4 Gehölzgruppen, 3980 Quadratmeter Gehölzaufwuchsfläche sowie 56 laufende Meter Hecke Für die IBA [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_837" class="wp-caption aligncenter" style="width: 590px"><a href="http://www.buergerdialoge.de/wp-content/uploads/2013/03/P1000789-e1363599404511.jpg"><img src="http://www.buergerdialoge.de/wp-content/uploads/2013/03/P1000789-e1363599835872.jpg" alt="Früher richtig grünes Wilhelmsburg - jetzt Abholzung total für IBA und igs" title="Gefällte Bäume in Wilhelmsburg für IBA und igs" width="580" height="435" class="size-full wp-image-837" /></a><p class="wp-caption-text">In Wilhelmsburg wurden für die IBA und igs massiv Bäume gefällt, Grünflächen gerodet und diverse Biotope zerstört</p></div><br />
<strong>Für die Gartenschau igs 2013 wurden von etwa 2010 bis heute abgeholzt und gerodet:</strong> 3353 große Bäume (ab 25 cm Stammdurchmesser in Brusthöhe, darunter wird gar nicht erst gezählt), 1,4 ha Gehölzaufzuchtsfläche, 0,8 ha Gebüschfläche, 4197 laufende Meter Hecke, 2860 Quadratmeter Feuchtwiese, 4 Gehölzgruppen, 3980 Quadratmeter Gehölzaufwuchsfläche sowie 56 laufende Meter Hecke</p>
<p><strong>Für die IBA Hamburg wurden von etwa 2010 bis heute abgeholzt und gerodet:</strong> 1789 große Bäume (ab 25 cm Stammdurchmesser in Brusthöhe, darunter wird gar nicht erst gezählt), 4 Gehölzgruppen, 3980 Quadratmeter Gehölzaufwuchsfläche sowie 56 laufende Meter Hecke</p>
<p>Das klingt als Bilanz ganz anders als die <a href="http://www.buergerdialoge.de/?page_id=193">eingangs angekündigten behutsamen Eingriffe</a> in den gewachsenen Naturbestand? Finden wir auch! Und der massive Raubbau an den bestehenden Landschaften hat Folgen, unter anderem für Gesundheit oder Klima (Bäume z.B. filtern Schadstoffe, Grünflächen kühlen die Umgebung), Freiräume für uns und unsere Kinder (die bisher frei zugänglichen Gebiete sind mittlerweile eingezäunt, abgesperrt, privatisiert) oder zum Beispiel die Naturwahrnehmung (die findet nur noch als gerahmtes Event statt).</p>
<p>Wir werden zur Eröffnung der IBA am kommenden Wochenende (22. bis 24. März 2013) gegen diese regelrechte &#8220;Vergewaltigung eines Stadtteils&#8221; (Zitat eines Anwohners) protestieren. Zahlreiche weitere Gruppen werden an diesem Wochenende ihren Unmut über die Methoden des &#8220;Sprungs über die Elbe&#8221; der Stadt Hamburg äußern. </p>
<p>Ein grundlegendes Element verbindet diese verschiedenen Gruppen, die ansonsten inhaltlich durchaus sehr verschieden sind: Die Planungen der Stadt Hamburg mit ihren beiden Instrumenten IBA und igs gehen an den Menschen vorbei! Dass dies kaum jemand außerhalb der Elbinsel bemerkt, mag daran liegen, dass der Geldtopf der beiden Gesellschaften für Marketing und Werbung gut gefüllt war und sein musste. So konnte ein Hochglanz-Bild der beiden folgenreichen Großveranstaltungen geschaffen werden.</p>
<p>Die &#8220;wenigen Protestler&#8221; (so die Medien oder Uli Hellwig im Interview) hingegen haben ihre Freizeit und ihre (wirklich wenigen) privaten Mittel aufgewendet, um sich zumindest ein bisschen Gehör in der Medienlandschaft und bei den Menschen zu verschaffen. Aber wenige, das sind wir ganz sicher nicht. Es gibt viele Menschen, denen der ausschließlich auf Rendite ausgerichtete Ausverkauf von Stadt oder Land wie aktuell in Wilhelmsburg gründlich gegen den Strich geht.</p>
<p><em>Die bisherige Bilanz der Fällungen und Rodungen stammt aus einer Antwort des Bezirksamtes Hamburg-Mitte auf Anfrage der Linken. Hier der vollständige Text als PDF: <a href='http://www.buergerdialoge.de/wp-content/uploads/2013/03/Anfrage-Fa?llungen-und-Rodungen-von-igs-und-IBA.pdf'>Anfrage-Fa?llungen und Rodungen von igs und IBA</a></em></p>
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		<item>
		<title>PR-Barkassen-Tour des Hamburger Senats kommt nicht gut an</title>
		<link>http://www.buergerdialoge.de/?p=813</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jul 2012 13:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BaBu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Public Relations ist sicherlich eins der wichtigsten Instrumente der beiden Gesellschaften IBA und igs, die Wilhelmsburg im Sinne des Hamburger Senats aufwerten sollen. Manche Wilhelmsburger bewerten das nicht besonders positiv, wie die empfindlich gestörte Barkassen-Tour des Senats am 11. Juli zeigte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_816" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.buergerdialoge.de/wp-content/uploads/2012/07/kanal-barkassen-aktion-e1342825174636.jpeg"><img class="size-full wp-image-816" title="kanal-barkassen-aktion" src="http://www.buergerdialoge.de/wp-content/uploads/2012/07/kanal-barkassen-aktion.jpeg" alt="Protestierende Anwohner stören die PR-Barkassen-Tour des Hamburger Senats und IBA/igs auf dem Ernst-August-Kanal" width="500" height="375" /></a><p class="wp-caption-text">Protestierende Anwohner stören die PR-Barkassen-Tour des Hamburger Senats und IBA/igs auf dem Ernst-August-Kanal</p></div>
<p>Public Relations ist sicherlich eins der wichtigsten Instrumente der beiden Gesellschaften IBA und igs, die Wilhelmsburg im Sinne des Hamburger Senats aufwerten sollen. Manche Wilhelmsburger bewerten das nicht besonders positiv, wie die empfindlich gestörte Barkassen-Tour des Senats am 11. Juli zeigte. Eigentlich war für die PR-Fahrt die Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, Jutta Blankau, angekündigt. Sie erschien dann aber nicht persönlich, stattdessen war bezeichnenderweise der Staatsrat der Wirtschaftsbehörde vertreten (der Eindruck, es geht in Wilhelmsburg weniger um wirkliche Stadtentwicklung oder Fragen der Umwelt denn um wirtschaftliche Interessen, wurde damit zum wiederholten Male bestätigt). Gezeigt werden sollte an diesem Tag, wie schnell die neue Ernst-August-Schleuse nach anfänglich stark verlängerten Schleusungszeiten nun doch funktioniert. Zugleich sollten Presse und geladene Gäste aus der Tourismuswirtschaft sich sicherlich ein Bild davon machen, welch touristische Möglichkeiten die Elbinsel dank Erschließung der Wasserwege durch IBA und igs bietet. Leider liegt unter dem oberflächlich schönen Anblick aber noch so manche Altlast und viel Müll, wie Aktivisten, die die Barkassenfahrt auf dem Ernst-August-Kanal schwimmend und mit Booten eine Weile aufhielten, wohl ebenfalls fanden.</p>
<p>&#8216;Die Welt&#8217; über die Protestaktion: <a href="http://www.welt.de/regionales/hamburg/article108266541/Schleichfahrt-ins-streitbare-Wilhelmsburg.html">Schleichfahrt ins streitbare Wilhelmsburg</a><br />
Der Arbeitskreis Umstrukturierung Wilhelmsburg berichtet: <a href="http://aku-wilhelmsburg.blog.de/2012/07/15/imageproduktion-irritiert-pr-barkassenfahrt-igs-gestoppt-14111718/">Imageproduktion irritiert &#8211; PR-Barkassenfahrt igs gestoppt</a><br />
Als Film von Utopie TV auf YouTube: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=IwKf32oaEPg&amp;feature=youtu.be">http://www.youtube.com/watch?v=IwKf32oaEPg&amp;feature=youtu.be&#8221;&gt;Freischwimmen von der IGS &#8211; Protestaktion in Hamburg Wilhelmsburg</a></p>
<p>Wir finden Aspekte dieser Boykott-Aktion durchaus richtig. Baumfällungen und andere Umweltzerstörungen, Mieterhöhungen und Verdrängung, Verkehrslärm, Altlasten, Arbeitslosigkeit –  Wilhelmsburg ist in vielem Spitze.  Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit diesen Themen ist bei IBA und igs bisher nicht zu erkennen, ganz im Gegenteil. So scheint es ein Hohn, dass Senatsvertreter gemeinsam mit Lobbyisten, Politik und Journalisten bei Häppchen und Bier einen &#8220;neuen&#8221; Wasserweg ins Innere der Insel feiern. Es gäbe wirklich Besseres zu tun.</p>
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		<item>
		<title>Das Bäumefällen in Wilhelmsburg geht weiter &#8211; ein Beispiel</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jul 2012 20:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>BaBu</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ausgleich]]></category>
		<category><![CDATA[Baumfällungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirksamt Hamburg-Mitte]]></category>
		<category><![CDATA[Gartenschau]]></category>
		<category><![CDATA[IBA]]></category>
		<category><![CDATA[Wilhelmsburg]]></category>

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		<description><![CDATA[In direkter Nachbarschaft zum Wohngebiet und zur Schule Fährstraße wird im Reiherstiegviertel derzeit ein neuer verkehrserzeugender Logistikbetrieb angesiedelt.  Ein typisches Beispiel aus der realen Realität des IBA-Vorzeigestadtteils. Und zu dieser Realität gehört natürlich, dass dafür Bäume weichen müssen, auch in der Zeit, wo das Naturschutzgesetz das eigentlich verbietet, denn Investorenpläne haben ein höheres Gewicht. Nachfolgend [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In direkter Nachbarschaft zum Wohngebiet und zur Schule Fährstraße wird im Reiherstiegviertel derzeit ein neuer verkehrserzeugender Logistikbetrieb angesiedelt.  Ein typisches Beispiel aus der realen Realität des IBA-Vorzeigestadtteils.</p>
<p>Und zu dieser Realität gehört natürlich, dass dafür Bäume weichen müssen, auch in der Zeit, wo das Naturschutzgesetz das eigentlich verbietet, denn Investorenpläne haben ein höheres Gewicht.</p>
<p>Nachfolgend auszugsweise eine Meldung aus dem Bezirksamt, aus der sich eine weitere Nachricht herauslesen lässt:  Für Ersatzbaumpflanzungen ist auf der Gartenschau-Insel kein Platz mehr.  Stattdessen hat der Bezirk eine Ablass-Zahlung festgesetzt.</p>
<p>&#8220;<em>Standort: Privatgrundstück, Industriestr. 114 (Hamburg-Wilhelmsburg)<br />
Zur Fällung beantragt: 41 Bäume<br />
Begründung des Antragstellers: für den Neubau eines Logistikzentrums im Industriegebiet</em></p>
<p><em>Während einer Vor-Ort-Besichtigung konnte die ursprüngliche Planung zu Gunsten der Bestandsbäume noch optimiert werden. Durch eine geringfügige Verschiebung der notwendigen Feuerwehrumfahrung und –aufstellfläche, konnten mehrere Bäume erhalten bleiben.<br />
In Bezug auf den Artenschutz gibt es aus Sicht der Naturschutzabteilung zum jetzigen Zeitpunkt keine Bedenken, ein Gutachten wurde beauftragt (&#8230;).<br />
Da nach Fertigstellung des Neubaus leider nicht ausreichend Platz für Ersatzpflanzungen zur Verfügung steht, wird ein monetärer Ausgleich festgesetzt.<br />
Bei offenen Fragen erreichen Sie mich unter unten angegebener Telefonnummer.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Ricarda Goldbach<br />
Dipl.-Ing. (FH) Landschaftsarchitektur und Umweltplanung<br />
Bezirksamt Hamburg Mitte<br />
Dezernat Wirtschaft Bauen Umwelt<br />
Fachamt Management des öffentlichen Raumes<br />
Abt. Naturschutz<br />
Klosterwall 8, 20095 Hamburg<br />
Tel.: (040) 42854 &#8211; 2427<br />
Fax: (040) 42854 &#8211; 5565<br />
Email: Ricarda.Goldbach@Hamburg-Mitte.Hamburg.de</em>&#8221;</p>
<p>Wer jetzt noch &#8220;offene Fragen&#8221; zu den Baumfällungen hat: Die Kontaktmöglichkeit ist gegeben&#8230;</p>
<p>Und überhaupt soll auf diesem blog jetzt wieder mehr passieren!</p>
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		<item>
		<title>Wir von der Klasse 3c am Perlstieg sind traurig über die Baumfällungen bei uns in Wilhelmsburg</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 14:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Baum und Busch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bäume geben vielen Tieren Nahrung und Wohnung. Was denkst du? Sag deine Meinung!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_741" class="wp-caption aligncenter" style="width: 593px"><a href="http://www.buergerdialoge.de/wp-content/uploads/2011/10/BABU-Kinderpost-quer-1.jpg"><img src="http://www.buergerdialoge.de/wp-content/uploads/2011/10/BABU-Kinderpost-quer-1.jpg" alt="Diese Postkarte ist eine Zusammenarbeit mit der Klasse 3c am Perlstieg (Originalfoto: Harald Vieth)" title="Diese Postkarte ist eine Zusammenarbeit mit der Klasse 3c am Perlstieg (Originalfoto: Harald Vieth)" width="583" height="413" class="size-full wp-image-741" /></a><p class="wp-caption-text">Diese Postkarte ist eine Zusammenarbeit mit der Klasse 3c am Perlstieg (Originalfoto: Harald Vieth)</p></div><br />
Bäume geben vielen Tieren Nahrung und Wohnung. Was denkst du? Sag deine Meinung!<br clear="all"/></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Neugestaltung Spreehafen: Einladung zu einem Anwohner- und Parknutzer-Treffen Montag, 22. August</title>
		<link>http://www.buergerdialoge.de/?p=694</link>
		<comments>http://www.buergerdialoge.de/?p=694#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 20:59:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Baum und Busch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Lärmschutz, Sicherheit und Naturnähe für den neuen Übergang zum Spreehafen! ******* Einladung zu einem Anwohner- und Parknutzer-Treffen ******* Montag, 22. August, 19 h Nachbarschaftstreff westend, Vogelhüttendeich 17 Die IBA plant im Park zwischen Ilenbuller und Ilenbrook einen neugestalteten Übergang zum Spreehafen (siehe Wilhelmsburger InselRundblick 7/2011, Wochenblatt v. 20.7.). Wir laden deshalb zu einem Treffen ein. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_729" class="wp-caption alignleft" style="width: 529px"><a href="http://www.buergerdialoge.de/wp-content/uploads/2011/08/Spreehafenübergang-IBA-2011-Juli-web.jpg"><img src="http://www.buergerdialoge.de/wp-content/uploads/2011/08/Spreehafenübergang-IBA-2011-Juli-web4.jpg" alt="IBA-Planung Spreehafenzugang: Viel Beton, wenig Lärmschutz" title="IBA-Pläne für den Spreehafenzugang: Viel Beton, wenig Lärmschutz" width="519" height="223" class="size-full wp-image-729" /></a><p class="wp-caption-text">IBA-Pläne für den Spreehafenzugang: Viel Beton, wenig Lärmschutz</p></div>
<p><strong>Lärmschutz, Sicherheit und Naturnähe für den neuen Übergang zum Spreehafen!</strong></p>
<p>******* Einladung zu einem Anwohner- und Parknutzer-Treffen *******<br />
Montag, 22. August, 19 h Nachbarschaftstreff westend, Vogelhüttendeich 17 </p>
<p>Die IBA plant im Park zwischen Ilenbuller und Ilenbrook einen neugestalteten Übergang zum Spreehafen (siehe <a href='http://www.buergerdialoge.de/wp-content/uploads/2011/08/WIR-7_2011-Spreehafenseiten-BaBu.pdf'>Wilhelmsburger InselRundblick 7/2011</a>, Wochenblatt v. 20.7.). Wir laden deshalb zu einem Treffen ein.<br />
Lasst uns gemeinsam überlegen, wie wir</p>
<p><strong>- einen verbesserten Lärmschutz an der Hafenrandstraße &#8211; einen sicheren Übergang zum Spreehafen  &#8211; eine naturfreundliche Gestaltung</strong></p>
<p>für den neuen Übergang doch noch durchsetzen können.<br />
In den Plänen der IBA sind alle drei Faktoren nicht berücksichtigt. Dabei kommt es genau auf diese Verbesserungen an! Der Lärmschutz wird dringend benötigt &#8211; von uns Anwohnern des westlichen Teils des Ernst-August- Kanals und von den vielen Nutzern des Parks. Wir Anwohner hören Tag für Tag, Nacht für Nacht den Lärm von der Hafenrandstraße, wir blicken nach vorn in den &#8211; noch &#8211; wunderbar grünen Park, und es sind unsere Kinder, die den Übergang hinaufklettern und dann an der gefährlichen großen Straße stehen. </p>
<p>Deshalb lasst uns Ideen sammeln und etwas unternehmen!</p>
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		<title>Wir von der Klasse 3c am Perlstieg sind traurig über die Baumfällungen bei uns in Wilhelmsburg</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 13:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Baum und Busch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bäume spenden schützenden Schatten und kühlende Feuchtigkeit. Sie reinigen die Luft, denn Staub und giftige Gase werden von den Blättern gefiltert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_593" class="wp-caption aligncenter" style="width: 399px"><a href="http://www.buergerdialoge.de/wp-content/uploads/2011/05/BABU-Kinderpost-1-1.jpg"><img class="size-full wp-image-593 " title="Diese Postkarte ist eine Zusammenarbeit mit der Klasse 3 cam Perlstieg" src="http://www.buergerdialoge.de/wp-content/uploads/2011/05/BABU-Kinderpost-1-1.jpg" alt="Diese Postkarte ist eine Zusammenarbeit mit der Klasse 3 cam Perlstieg" width="389" height="551" /></a><p class="wp-caption-text">Diese Postkarte ist eine Zusammenarbeit mit der Klasse 3c am Perlstieg in Hamburg-Wilhelmsburg</p></div><br />
Bäume spenden schützenden Schatten und kühlende Feuchtigkeit.<br />
Sie reinigen die Luft, denn Staub und giftige Gase werden von den Blättern gefiltert.<br />
<br clear="all"/></p>
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		<title>Stellungnahme zu unserem Brief an die Bauwagengruppe Zomia</title>
		<link>http://www.buergerdialoge.de/?p=648</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jun 2011 13:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Baum und Busch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Offene Brief hat einige Wellen geschlagen. Wir möchten hier seine Entstehungsgeschichte und Hintergründe darstellen. Wir schreiben, wovon wir selbst mittlerweile glauben, dass wir es besser hätten machen können – wir schreiben aber auch, wovon wir weiterhin glauben, dass wir es denken und sagen dürfen. Die Vorgeschichte: Im gesamten Stadtteil werden ökologisch wertvolle Flächen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Offene Brief hat einige Wellen geschlagen. Wir möchten hier seine Entstehungsgeschichte und Hintergründe darstellen. Wir schreiben, wovon wir selbst mittlerweile glauben, dass wir es besser hätten machen können – wir schreiben aber auch, wovon wir weiterhin glauben, dass wir es denken und sagen dürfen.</p>
<p><strong>Die Vorgeschichte: </strong><br />
Im gesamten Stadtteil werden ökologisch wertvolle Flächen und öffentliches Grün in rasender Geschwindigkeit zerstört, entwertet, weggezäunt, vernichtet, privatisiert; Freiräume und öffentliche Flächen verschwinden &#8211; häufig ersatzlos.<br />
Der Stadtteil Wilhelmsburg ist nun offiziell „angesagt“. Das wirkt: Eine Gentrifizierung vollzieht sich rasend schnell. Die Mieten steigen, AltmieterInnen werden in andere Stadtteile verdrängt, die Fassaden werden poliert für die Projekte Internationale Bauausstellung (IBA 2013) und Internationale Gartenschau (igs 2013). Sie setzen über die Köpfe der BewohnerInnen hinweg das Leitbild der „Wachsenden Stadt“ durch.</p>
<p>In diese Situation kam eine Bauwagengruppe in den Stadtteil und zog umher, um am Ende ihrer Suche eine der letzten von den aktuellen Planungen nicht berührten Grünflächen zu besetzen. Als Vorhaltefläche für die Hafenquerspange vorgesehen, ist sie offiziell als „Industriefläche“ deklariert. Leider benutzt auch Zomia diesen behördlichen Titel „Industriefläche“ und verwischt damit, dass der Platz ein wichtiger Grünstreifen nahe des Reiherstiegviertels ist. Das stieß bei uns auf Skepsis. </p>
<p>Die verschiedenen AkteurInnen des „Sprungs über die Elbe“ nehmen bereits in unerträglichem Maß Grünflächen weg bzw. degradieren sie ökologisch und zerstören Lebensqualität. Dagegen wendet Baum und Busch sich schon seit geraumer Zeit mit verschiedensten Aktionen. Eben diese Fläche wollten wir, im Verbund mit einem weiteren Ort am Ernst-August-Kanal, für eine Umwidmung zum Naturschutzgebiet vorschlagen.</p>
<p>Nun kam die  Bauwagengruppe hinzu und mischte auf ihre Art im Geschäft um Orte und Plätze mit.<br />
Klar haben die AkteurInnen der „Wachsenden Stadt“, des „Sprungs über die Elbe“ und von IBA und igs eine um Größenordnungen stärkere schädliche Wirkung. Gegen ihre Machtentfaltung hat Baum und Busch sich immer wieder – und nicht nur mit Verlautbarungen – zu stellen versucht, und wir werden das weiter tun. Gleichzeitig hätten wir jedoch von einer Wagenplatzgruppe, die sich in die oben geschilderte Situation hineinbegibt, mehr Sensibilität sowohl bei der Flächenauswahl als auch gegenüber den politischen Prozessen im Stadtteil erwartet. </p>
<p>Auf unsere Initiative hin kamen wir zunächst mit Zomia gut ins Gespräch, sie zeigten sich offen und entgegenkommend. So wurden in mehreren Treffen gemeinsame Maßnahmen diskutiert, um die ökologischen Qualitäten des Platzes möglichst zu erhalten. In einem Presseerklärungsentwurf rühmte sich Zomia dann auch alsbald, „gemeinsame Sache“ mit „den Naturschützern“ zu machen, es schien, als würden sie die Sache sogar höher hängen, als wir selbst.</p>
<p>Die beschlossenen Maßnahmen wurden dann aber von Zomia unvollständig oder gar nicht umgesetzt oder waren nach wenigen Tagen (von wem auch immer) wieder beseitigt. Auf der sensiblen Fläche (Brutzeit, trittempfindlicher Pflanzenwuchs) wurde von Zomia dagegen eine 1. Mai-Feier abgehalten, laut, mit viel Publikum und über mehrere Tage. Weitere regelmäßige Veranstaltungen wurden ganz selbstverständlich geplant. Da brütete dann kein Vogel mehr. Plötzlich war es auch nicht mehr möglich, mit Zomia zu sprechen. Wir hatten den Eindruck, dass wir mit unserem Öko-Anliegen nur noch nerven. </p>
<p>In diesem Moment reagierten wir emotional und schnell. Zu schnell, wie wir im Nachhinein zugeben. Die Form des Offenen Briefs war eine Wahl, die wir noch mal hätten überdenken sollen. Doch an unserer inhaltlichen Position ändert diese Erkenntnis nur wenig.</p>
<p><strong>Wie ging es also weiter? </strong><br />
In Anbetracht der professionellen PR-Arbeit von Zomia und der veröffentlichten Meinung pro (einstweiligem) Verbleib des Wagenplatzes auf der aktuellen Fläche seitens Wirtschafts- und Baubehörde, IBA und Parteien (bis hin zur CDU) wollten wir vor dem Hintergrund unserer frischen Erfahrungen unsere Position klarmachen. Wir gaben den Offenen Brief heraus. Mit Panne: Ein Korrekturrücklauf ging im virtuellen Raum verloren und eine vorläufige Version des Briefs wurde veröffentlicht (diese ist auf der Zomia-Seite bis heute zu sehen, obwohl es die aktuellere gibt). Die Korrektur dieses Schreibens haben wir noch mal gemacht, die fälschlich veröffentlichte Version zurückgezogen und durch die geänderte Version ersetzt (sie erschien letztlich in einem einzigen Anzeigenblatt in Wilhelmsburg).</p>
<p>Auch diese letzte Fassung hat offensichtlich missverständliche Stellen, da haben wir in der Tast nicht sauber genug formuliert bzw. uns zu Polemik hinreißen lassen. Diese Missverständnisse sind wir gern bereit, hier auszuräumen. (Wir gehen davon aus, dass es um Missverstehen geht – sonst müssten wir nämlich denken, dass uns böswillig und mit voller Absicht Dinge unterstellt werden, die da definitiv nicht sind.)</p>
<p><strong>Also:</strong><br />
?	Wir unterstützen keineswegs die Vertreibungspolitik des jetzigen Senats bzw. des Bezirks, egal an welcher Stelle.<br />
?	Wir sind für eine Abschaffung des diskriminierenden Wagengesetzes.<br />
?	Wir sind für eine Platzsuche, die Wilhelmsburg mit einschließt.<br />
?	Wir kritisieren den jetzigen Standort von Zomia in Wilhelmsburg. Wir halten DIESEN Ort in Wilhelmsburg für ungeeignet, weil er eine der letzten belassenen Naturflächen in Nähe des Reiherstiegviertels darstellt.<br />
?	Für uns bedeutet “Recht auf Stadt” nicht, dass der öffentliche Raum denjenigen zufällt, die am lautesten schreien oder die größte PR-Wirkung entfalten oder sich als moralische Instanz darstellen.<br />
?	Wir sind gegen eine Privatisierung von öffentlichen Räumen – egal, aus welcher Richtung sie kommt. Bei der Besetzung der bisherigen Flächen von Zomia wurden weder Eigentums- noch Herrschaftsverhältnisse in Frage gestellt, sondern lediglich private Interessen gegen BürgerInneninteressen durchgesetzt. Den wirklichen Konflikten (mit den lokalen  Playern wie IBA und igs) ging Zomia aus dem Weg und zeigte sich auch bei Aktionen aus dem Stadtteil nicht solidarisch. Dafür beruft sich Zomia aber auf eine Zusage der BSU, einer Behörde, die aus unserer Sicht die herrschende Senatspolitik wo es geht durchsetzt und den Stadtteil zum Disneyland macht.</p>
<p>Nichtsdestotrotz haben wir immer gesagt, und das gilt nach wie vor, dass wir uns nicht gegen Bauwagenplätze in Wilhelmsburg oder woanders aussprechen wollen. Dass unser Brief nun als Argumentationshilfe für die Schreiber-Politik herhalten muss, können auch wir nur als mies empfinden, machen aber darauf aufmerksam, dass wir für das strategische Verhalten von PolitikerInnen nicht verantwortlich sind.</p>
<p>Ausdrücklich wollten wir niemals – und haben wir niemals geglaubt, für irgendwen anderes zu sprechen, als für uns selbst.</p>
<p>Wenn wir uns etwas wünschen dürften? Nun, dann vielleicht, dass Zomia und seine UnterstützerInnen sich mit dem Kampf verschiedenster Wilhelmsburg-BewohnerInnen gegen die Machenschaften von IBA, igs und Senat genauso solidarisch zeigen mögen, wie sie Solidarität für ihr eigenes Anliegen einfordern.</p>
<p>Baum und Busch Wilhelmsburg im Juni 2011<br />
<br/><br />
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		<title>Landschaftszerstörung ohne Ende – die Eingleisigkeit der Gartenschau</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 07:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Baum und Busch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang Mai war es allerorten zu lesen (sogar oberhalb der Elbe) – die Monorailbahn auf dem Gartenschaugelände würde tatsächlich gebaut. Was nicht zu lesen war: Einhergehend damit will die igs nun abermals vehement in den Biotopbestand eingreifen. Galgenbrack, Kuckuckswettern und geschützte namenlose Sumpfbereiche werden durch das Vorhaben „teilweise erheblich beeinträchtigt bzw. zerstört“, so steht es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Mai war es allerorten zu lesen (sogar oberhalb der Elbe) – die Monorailbahn auf dem Gartenschaugelände würde tatsächlich gebaut. Was nicht zu lesen war: Einhergehend damit will die igs nun abermals vehement in den Biotopbestand eingreifen. Galgenbrack, Kuckuckswettern und geschützte namenlose Sumpfbereiche werden durch das Vorhaben „teilweise erheblich beeinträchtigt bzw. zerstört“, so steht es in der bereits erteilten Ausnahmegenehmigung der BSU.</p>
<p>Die igs möchte ihren erhofften 2,5 Millionen Besuchern unter anderem Einblick in diese unter Schutz stehenden Biotope geben – als eine „Attraktion“ der Gartenschau. Daher muss die Einschienenbahn mit ihren Stelzen genau dort hineingetrasst werden. Dabei geht es natürlich um Profit, denn eine Leistungsschau der Garten- und Landschaftsbauer benötigt genügend zahlende Besucher, um tragfähig zu sein. So soll also die Monorailbahn futuristisches Lockmittel á la Jules Verne sein, an den ja auch die 80 Gärten um die Welt angelehnt sind.<br />
Entwickelt wurde das Fahrzeug bereits in den technikgläubigen 40er-Jahren. Es kam dann allerdings wegen ungenügender Alltagstauglichkeit fast nur in öffentlichen Vergnügungsparks zum Einsatz. Letztlich ist eine Monorailbahn auch wenig anderes als eine verlangsamte Achterbahn, die nur durch ihre Optik Fortschritt verheißt. Der Hersteller Intamin hat sich übrigens folgerichtig mit seinem Tochterunternehmen Intamin Amusement Rides auch dem Bau von eben diesen gewidmet.</p>
<p>Angesichts des zum Eintritt hinzukommenden Fahrpreises werfen sich Fragen auf: Was haben eigentlich die Wilhelmsburger davon? Wird die Wilhelmsburger Wirtschaft dadurch angekurbelt? Und um welchen Preis? Wir haben das Gefühl, dass hier etwas Nicht- Wiederbringbares vernichtet wird für einen Freizeitpark, den sich die Wilhelmsburger letztlich weder leisten können, noch – zumindest geht uns das so – etwas mit dieser Form von Freizeit anfangen können. Hier wird einfach nur die stadtteilprägende Landschaft in ein Garten- und Landschaftsbaudisneyland verwandelt, ganz im Sinne des Profits.</p>
<p>Mit einer solchen Planung zeigt die igs GmbH unserer Ansicht nach ein weiteres Mal, dass die Aussage vom „behutsamen Eingreifen“ nur beruhigendes Gerede war. Der verkündete Schutz der Biotope, die Planung mit dem Bestand – leere Phrasen. Erneut sollen ökologisch  wertvolle Areale vernichtet werden, um mit der Monorail für ein halbes Jahr (im Anschluss muss die Bahn wieder rückgebaut werden) Touristenmassen anzulocken. Der Blick in den Restbestand der Biotope nennt sich dann wohl noch aufklärender Umweltschutz. Naturlandschaften aber sind kein Spektakel!</p>
<p>Die Touristenbahn reiht sich nahtlos in eine ganze Reihe planerischer Rücksichtslosigkeiten der igs 2013 ein: Vertreibung von Kleingärtnern, immer weiter ausufernde Zahlen von Baumfällungen, willkürlich ins Gelände geplante Bebauungen und Versiegelungen, gigantische Bodenzerstörungen durch flächiges Aufschütten von Abraum oder ein Kanukanal, der die gegebene Kulturlandschaft konterkariert und allenfalls Freunde rechter Winkel begeistern kann.</p>
<p>Gartenschauchef Heiner Baumgarten (der übrigens unerklärlicherweise immer noch seinen Vorsitz beim niedersächsischen Naturschutzverband BUND innehat) sagt in Interviews oder bei den missglückten Bürgerdialogen gerne, die igs würde aus wüsten Brachen wunderschönes Grün schaffen. Tatsächlich aber wird das bestehende Grün der Kommerzialisierung geopfert. Das Gartenschauland wird entweder schier gemacht und an Investoren verkauft oder für vorübergehenden Tourismus verbraucht. Die wüsten Brachen gibt es dann vielleicht tatsächlich: nämlich nach der Gartenschau.</p>
<p>Wie die Realität für die Wilhelmsburger aussieht, zeigt sich am Beispiel des alten Mengestraßen-Friedhofs. Der Park wurde mit so empfindlicher und teurer Möblierung versehen, dass der komplette Bereich nun vor der Bevölkerung, die damit unsachgemäß umgehen könnte, geschützt werden muss und abgezäunt bleiben soll.<br />
Damit wird klar, dass der für nach der Gartenschau versprochene „Volkspark des 21. Jahrhunderts“ eine fragwürdige Angelegenheit ist. Für die spätere Parkunterhaltung sind keine öffentlichen Gelder eingeplant. Da bleibt als Perspektive weitere Privatisierung und Kommerzialisierung des Geländes – inklusive Absperrzäunen gegen die Wilhelmsburger – oder aber ein verwahrloster ehemaliger Vergnügungspark ohne Geschichte, Gesicht und Natur.</p>
<p>Dies sind allerdings keine unumstößlichen Naturgesetze. Politik kann die igs-GmbH und die generellen Planungen noch umsteuern – hin zum Erhalt ökologischer und kultureller Wertigkeiten und hin zu den tatsächlichen Erholungsbedürfnissen der Bevölkerung, die oft mit Freiflächen, Naturerfahrung und Ruhe zu tun haben und eben nicht immer nur mit kommerziellem Dauerhalligalli.<br />
(Und das, liebes „Unternehmen Hamburg“, ließe sich im internationalen Stadtmarketing ja vielleicht sogar auch verwerten&#8230;)<br />
</br><br />
</br><br />
<strong>Die Monorailbahn der igs in der Hamburger Presse:</strong><br />
Hamburger Abendblatt: <a href="http://www.abendblatt.de/hamburg/article1879849/Neue-Bahn-voellig-losgeloest-ueber-Wilhelmsburg.html" target="_blank">Neue Bahn völlig losgelöst über Wilhelmsburg</a><br />
Harburger Anzeigen und Nachrichten: <a href="http://www.han-online.de/Harburg-Stadt/article71223/Unterwegs-mit-dem-Zug-der-Zukunft.html" target="_blank">Unterwegs mit dem Zug der Zukunft</a> und <a href="http://www.han-online.de/Harburg-Stadt/article71302/So-schlaengelt-die-IGS-Monorail.html" target="_blank">So schlängelt die IGS-Monorail</a><br />
ndr.de (Bericht vom Oktober 2010, besonders interessant die Passage &#8220;Nur wenn die Besucherströme ausblieben, müsse Hamburg zuzahlen&#8221;: <a href="http://www.ndr.de/regional/hamburg/monorailbahn101.html" target="_blank">Hamburg bekommt eine Stelzenbahn</a></p>
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