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	<title>Kommentare zu: Schlägt dem Kuckuck in Wilhelmsburg die letzte Stunde?</title>
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	<description>Grüner WEB-LOG zur IBA/igs 2013 in Hamburg-Wilhelmsburg</description>
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		<title>Von: Gerhard Hund</title>
		<link>http://www.buergerdialoge.de/?p=59#comment-11</link>
		<dc:creator>Gerhard Hund</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Sep 2010 20:53:50 +0000</pubDate>
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		<description>Wieviele Parkplätze gibt es schon in Wilhelmburg, wieviel Raum wird dem Auto schon gegeben? Wo heute noch Bäume, Sträucher und Blumen wachsen, wo im Frühjahr der Kuckuck ruft und die Nachtigal singt, wo diese und viele, viele andere Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum haben, soll ein öder und hässlicher Parkplatz  entstehen, wie er vor jedem Supermarkt bewundert werden darf. 

Scheinbar hält man es für undenkbar, dass der sich nach dem Anblick von etwas Grün verzehrende  Gartenschaubesucher nach einem fünfminütigen Fussweg noch auf den Beinen halten kann, und eine umweltverträgliche Anfahrt mit der S-Bahn ist ja bekanntermassen auch nicht jedermanns Sache. Also muss dann ein grosszügig dimensionierter Parkplatz her, für den dann noch mehr als die bereits für IBA und IGA gefällten 3500 Bäume dran glauben müssen. Ein weiterer der vielen erklärtermassen &quot;behutsamen Eingriffe&quot; in die Natur Wilhelmsburgs.

Eines der Leitthemem der IBA 2013 lautet: &quot;Erstmals wird eine IBA gemeinsam mit einer Internationalen Gartenschau durchgeführt. Darin liegt eine große Chance, nämlich die zerrissene Stadt mit städtebaulichen und landschaftsplanerischen Maßnahmen gleichwertig zu reparieren.&quot; Versteht irgendjemand wovon da die Rede ist? Reparatur durch Asphaltierung?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wieviele Parkplätze gibt es schon in Wilhelmburg, wieviel Raum wird dem Auto schon gegeben? Wo heute noch Bäume, Sträucher und Blumen wachsen, wo im Frühjahr der Kuckuck ruft und die Nachtigal singt, wo diese und viele, viele andere Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum haben, soll ein öder und hässlicher Parkplatz  entstehen, wie er vor jedem Supermarkt bewundert werden darf. </p>
<p>Scheinbar hält man es für undenkbar, dass der sich nach dem Anblick von etwas Grün verzehrende  Gartenschaubesucher nach einem fünfminütigen Fussweg noch auf den Beinen halten kann, und eine umweltverträgliche Anfahrt mit der S-Bahn ist ja bekanntermassen auch nicht jedermanns Sache. Also muss dann ein grosszügig dimensionierter Parkplatz her, für den dann noch mehr als die bereits für IBA und IGA gefällten 3500 Bäume dran glauben müssen. Ein weiterer der vielen erklärtermassen &#8220;behutsamen Eingriffe&#8221; in die Natur Wilhelmsburgs.</p>
<p>Eines der Leitthemem der IBA 2013 lautet: &#8220;Erstmals wird eine IBA gemeinsam mit einer Internationalen Gartenschau durchgeführt. Darin liegt eine große Chance, nämlich die zerrissene Stadt mit städtebaulichen und landschaftsplanerischen Maßnahmen gleichwertig zu reparieren.&#8221; Versteht irgendjemand wovon da die Rede ist? Reparatur durch Asphaltierung?</p>
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